Ralf Weihrauch – Akkordeon- und Golfspielen geht einzeln wunderbar

Personality

Irland, Schottland, England und Golf — eine Assoziation, die schnell einleuchtet. Die drei Länder haben auch eine lange musikalische Tradition, in der das Akkordeon schon immer eine große Rolle spielte. Aus diesen beiden Gedankenketten ist zwar nicht unbedingt zu schließen, dass ein Folk-Akkordeonist auch Golf spielen muss – Ralf Weihrauch macht das aber trotzdem.

Der Dorstener ist schon seit seinen Teenager-Jahren der Folkmusik aus Irland und Großbritannien verfallen. „Mein Bruder hatte eine Kassette von den Dubliners, damit hat es angefangen“, erinnert sich Ralf Weihrauch. Weiter ging es mit den Sendungen auf dem britischen Soldatensender BFBS, deren Mitschnitte das Fundament für das Repertoire des Dorsteners bildeten. Mit 15 hatte er den ersten Auftritt, spielte als 17-Jähriger im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen und hatte viele Auftritte mit der Band Tra Na Rosann. Es folgte eine lange Pause, in der das

Diskographie: Ralf Weihrauch -- Not the bleeding obvious Ralf Weihrauch -- Hole in One Ralf Weihrauch Trio -- Green Break Mick Fitzgerald & Ralf Weihrauch Trio -- The Piper and The Púca Ralf Weihrauch Gary Miller (Whisky Priests) -- Stand Fast, Stand Steady Crashandoh -- Live Doppel-CD (ausverkauft) Crashandoh -- Glück auf, der Steiger kommt (EP) (ausverkauft) Westphalica - Wo man singt, ...... (Album)   Bandprojekte: Ralf Weihrauch Trio Solo Crashandoh  Two Pints  (Privatfeiern) Westphalica

Diskographie:
Ralf Weihrauch — Not the bleeding obvious
Ralf Weihrauch — Hole in One
Ralf Weihrauch Trio — Green Break
Mick Fitzgerald & Ralf Weihrauch Trio — The Piper and The Púca
Ralf Weihrauch Gary Miller (Whisky Priests) — Stand Fast, Stand Steady
Crashandoh — Live Doppel-CD (ausverkauft)
Crashandoh — Glück auf, der Steiger kommt (EP) (ausverkauft)
Westphalica – Wo man singt, …… (Album)
Bandprojekte:
Ralf Weihrauch Trio
Solo
Crashandoh
Two Pints (Privatfeiern)
Westphalica

Akkordeon immer nur zum Spaß herausgeholt wurde. Ralf Weihrauch gründete eine Musikagentur und eine Plattenfirma und wurde dann auch noch Journalist.

Die neue Musik-Karriere begann während der Fußball-WM 2002 in Japan bzw. in Südkorea, allerdings nicht dort, sondern in einem neu eröffneten irischen Pub in Dorsten. Während des Spiels der Deutschen gegen die Iren gab es ein Gespräch und ein paar Guinness mit dem Wirt, der ihn zu einem kleinen Gastsauftritt einlud. Aus diesem kleinen Gastauftritt wurde dann eine Woche später ein großer, und damit war der Anfang gemacht. Nach der harten Schule in den irischen Pubs wurde Ralf Weihrauch Mitglied der Band Crashandoh. Das Quartett spielt heute immer noch die Musik, die die vielen Irlandtouristen aus den irischen Kneipen kennen. Das war ein wenig anders als die konzertante Musik, die Ralf Weihrauch genau so gerne spielt: „Bei meinen Solo-Konzerten lauschten 50 Zuschauer bei Mineralwasser den lieblichen Weisen, wenn Crashandoh spielt, toben und tanzen die Leute und schütten sich vermehrt Guinness in den Körper. Das war etwas Neues.“

Golf spielte in jener Zeit keine aktive Rolle, doch als Abonnent eines bekannten Bezahlsenders hat Ralf Weihrauch sich immer öfter die Golf-Übertragungen angesehen: „Ich werde nicht vergessen, wie Phil Mickelson bei den US-Open 2006 den Abschlag links in Richtung VIP-Zelt jagte. Als Nichtgolfer kann man sich nicht erklären, wie so etwas passiert!“

Heute weiß Ralf Weihrauch ganz genau, wie so etwas passieren kann. Beate Rupietta, seine Lebensgefährtin und Sängerin im „Ralf Weihrauch Trio“, zerrte ihn im Sommer 2007 zum ersten Mal auf eine Driving Range. Anfang 2008 gelang dann im zweiten Versuch auch die Platzreife. „Ich will nicht behaupten, ich sei danach nicht zu stoppen gewesen, doch nach einem kleinen Ausflug in die 18-er-Regionen bin ich gerade bei Handicap 21. Das ändert sich aber wöchentlich.“ Der Folkmusiker ist Mitglied beim GC Hünxerwald und spielt dort immer mittwochs den Herrentag: „Am Wochenende geht es nicht, da ich dann meist Auftritte habe.“

Zur Person Ralf Weihrauch  www.Ralfweihrauch.de ralf@ralfweihrauch.de Tel.: 0177 / 8 89 80 57

Zur Person
Ralf Weihrauch
www.Ralfweihrauch.de
ralf@ralfweihrauch.de
Tel.: 0177 / 8 89 80 57

Die Verbindung zwischen Golf und seiner Musik hat er schnell hergestellt. Sein zweites Solo-Album heißt „Hole in One“, und die Golfbälle mit dem Cover liegen in vielen Roughs verstreut. Die CD des Trios heißt Green Break und zeigt die drei und den Pudel Flaco beim Picknick auf dem 15. Grün im Hünxerwald. Das Booklet liefert zudem eine lustige Golf-Bildergeschichte. Auf der CD gibt es ein Instrumental, das Graeme McDowell und seinem letzten Punktgewinn beim Ryder Cup in 2010 in Celtic Manor gewidmet ist. Zuletzt hat das Trio drei Stücke für „The Piper and the Púca“, eine CD mit irischen Märchen, beigesteuert. Eine der Eigenkompositionen heißt „Loch 19“.

Wenn Angebote aus entfernter gelegenen Ecken Deutschlands kommen, wird sicher nicht zuletzt kontrolliert, welche Golfplätze in der Nähe sind. Ab und zu klappt es auch, eine Runde mit einzuplanen: „Eine Band, in der alle Mitglieder Golf spielen, das wäre mal eine lustige Sache. Das wäre dann eine sehr spezielle Tourplanung.“

In den Zeiten, in denen die Live-Musik zu kämpfen hat, kann Ralf Weihrauch mehrere Programme anbieten. Das Trio und das Solo-Programm für normale Konzerte und Crashandoh für Stadtfeste. Es gibt aber auch Kombinationen für private Feiern und Hochzeiten oder Club-Feste, in denen das Programm auch mit verwandten nichtirischen Musikstilen gemischt ist. „Das hält einen immer im Live-Geschäft und im Gespräch. Wenn dem Publikum die Musik gefällt, dann ist es auch egal, welches Programm ich spiele. Hauptsache Akkordeon!“

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