Großartiger Erfolg vom Frederik Schott vom Düsseldorfer GC

Das Siegertrio beim GTGA Invitational im Berliner GC Stolper Heide (v.l.): Nordin van Tilburg (Zweiter), Sieger Frederik Schott und Julien-Alexandre Sale (alle Fotos: GTGA / Joachim Otto)

Mit dem großartigen Sieg von Frederik Schott vom Düsseldorfer GC ging im Berliner Golfclub Stolper Heide das GTGA (Gregor Tillch Golf Akademie) Invitational 2020 zu Ende. Der 20-Jährige Rheinländer, der das Golfspielen im GC Hummelbache erlernte, sicherte sich den Titel nach den vier Runden mit insgesamt 273 (66+69+70+68) Schlägen mit 15 unter Par und einem Schlag Vorsprung vor dem Niederländer Nordin van Tilburg (274/70+65+71+68). Geteilte Dritte wurden Leon Breimer vom GC Am Habsberg, der Franzose Julien-Alexandre Sale und der Niederländer Jerry Ji mit jeweils 275 Schlägen.

Bei den Damen gab es durch Lucie Malchirand (277 Schläge) und Pauline Roussin-Bouchard (279) einen Doppelerfolg für Frankreich, den  dritten Platz belegte Paula Schulz-Hanßen vom Golfclub St. Leon Rot mit 281 Schlägen.

„Ich hatte super Bock auf diesen Platz! Dass ich jetzt hier gewonnen habe, ist unglaublich. Ich bin sehr zufrieden und nehme ganz viel mit aus diesem Turnier“, so Frederik Schott nach seinem Triumph. Mit 11 unter Par und einem Schlag Rückstand auf den Niederländer Kiet van der Weele war der Düsseldorfer in der vorletzten Gruppe in die Finalrunde gestartet, absolvierte diese mit 68 Schlägen und nahm Kiet van der Weele an diesem Tag letztlich vier Schläge ab. Gesamt 15 unter Par und Runden von 66, 69, 70 und 68 Schlägen reichten dem Düsseldorfer, um sich die mächtige Siegertrophäe des ersten GTGA Invitational zu sichern.

Den Grundstein für seine starke Finalrunde legte Frederik Schott, der im letzten Jahr mit der deutschen Jugend-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Frankreich die Silbermedaille in der Mannschaftswertung gewann, mit drei Birdies gleich auf den ersten drei Löchern. Damit übernahm er früh die Führung und setzte die Kontrahenten von da an ständig unter Druck. Am Ende brachte er den Titel souverän ins Ziel, trotz eines Bogeys am letzten Loch.

Hier zwar im tiefen Rough, aber nach einer starken Schlussrunde im Gesamtklassement Sechster: Nick Bachem

Bestes Mitglied des Golf-Teams Germany war Nick Bachem vom Marienburger GC, der eine phantastische 64-er-Finalrunde spielte und nach 72 Löchern mit insgesamt 12 unter Par (69, 73, 70, 64) gemeinsam mit Daniel Schmieding vom Münchener GC und dem Niederländer Kiet van der Weele den sechsten Platz teilte.

Nach einem starken Auftakt in den ersten zwei Runden mit Scores von jeweils 69 Schlägen lag Jonas Baumgarten vom GC Hösel in aussichtsreicher Position, doch aufgrund seiner beiden 72-er Runden an den Schlusstagen rutschte er mit insgesamt 282 Schlägen noch auf den geteilten 24. Platz ab. Dicht dahinter folgten seine beiden Clubkameraden Jannik de Bryun (284/72+72+67+73) als 30. beziehungsweise Tim Bertenbreiter (285/75+72+67+71) als 33. Auf dieser Position landete auch Cedric Otten vom GC Hubbelrath (285/76+66+70+73).

Bei den Damen glänzte Sophie Witt vom GC Hubbelrath mit einer starken Schlussrunde mit nur 67 Schlägen; in der Gesamtwertung wurde es mit insgesamt 287 (72+72+76+67) der geteilte 11. Rang.

Das Siegertrio bei den Damen (v.l.): Platz 2 für Pauline Roussin-Bouchard, Sieg für Lucie Malchirand und Bronze für Paula Schulz-Hanßen

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