Caro Masson beim LPGA-Saisonfinale: Noch Luft nach oben

Voll konzentriert vor dem Putt: Caro Masson, doch so viele Putts lippten aus

Trotz eines Bogeys auf der „18“, durch das sie von „minus 2“ auf „minus 1“ zurückfiel, zeigte sich Caroline Masson mit ihrer Gesamtleistung am ersten Tag der „CME Group Tour Championship“ im Tiburon Golf Club im Ritz-Carlton Golf Resort in Naples FL nicht gänzlich unzufrieden. „Da waren heute doch einige gute Golfschläge dabei“, meinte die 29 Jährige vom GC Hubbelrath, „aber es sind wie schon in den zurückliegenden Wochen einfach zu wenige Putts gefallen!“ Ja, gleich dreimal lippte der Ball auf der Runde zum Birdie aus, und auch beim Bogey auf der „18“ nach einem eigentlich schweren und brillant gemeisterten Bunkerschlag kreiste der Ball um die Lochkante herum, fiel aber nicht zum erhofften Par. „Es ist natürlich noch viel Luft nach oben“, versprach die derzeit beste deutsche Proette angriffsfreudige nachfolgende Runden.

Auch Bundestrainer Stefan Morales, der derzeit unweit von Naples mit einigen Spielerinnen der deutschen Damen-Nationalmannschaft einen Lehrgang abhält, attestierte Caroline Masson eine starke Leistung: „Ja, Caro hat sehr gut gespielt, schade, dass die Putts zu den möglichen Birdies nicht fallen wollten!“

Toll gemeisterter Bunkerschlag, aber trotzdem wurde es das Bogey auf der „18“

Somit liegt Caro Masson, die als einzige deutsche Spielerin am Start ist, nachdem Sandra Gal auf eine Teilnahme verzichtet hatte, nach dieser ersten Runde des Saisonfinals auf dem geteilten 35. Rang, von der Spitze schon ein gewaltiges Stück entfernt. Dort führt momentan die Amerikanerin Amy Olson, der mit „9 unter Par“ auf dem wasserreichen Par 72-Kurs eine glänzende erste Runde gelang. Platz 2 teilten sich bei „8 unter“ ihre Landsfrau Brittany Lincicome und die Japanerin Nasa Hataoka. Platz vier hat derzeit Lexi Thompson (USA), die mit Caro Masson und der Südkoreanerin Eun-Hee Ji in einem Flight spielte, mit „minus 7“ inne.

Im Flight mit Caro Masson: Lexi Thompson

Caroline Masson begann mit einem Birdie auf der „1“, auf der „3“ notierte sie das erste Bogey. Nach fünf Pars in Serie gelang ihr auf der „9“ ein Monsterputt zum Birdie, so dass es mit „1 unter“ auf die zweiten Neun ging. Hier wollte gleich dreimal aus Nahdistanz der Ball nicht ins Loch, erst auf der „17“, einem relativ kurzen Par 5, folgte das dritte Birdie der Runde – und es hätte beinahe einen „Albatross“ gegeben, denn ihr Ball rollte nur wenige Zentimeter an der Fahnenstange beziehungsweise am Loch vorbei – leider lippte auch hier wieder der Eagle-Putt aus, zumindest wurde es ein Birdie. Auf der „18“ dann setzte Caro Masson den Schlag ins Grün in den Bunker, aus dem sie zwar glänzend herauskam, doch es wurde nach einem – natürlich – ausgelippten Par-Putt dann doch noch das schmerzliche Bogey.

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