Max Rottluff: Sensationelle Schlussrunde zur Web.com-Tour-Karte

Max Rottluff: Web.com-Tour-Karte für 2018 gesichert

Nach dem ersten Tag schien schon alles aus und vorbei zu sein, denn nach einer verpatzten Auftaktrunde von 75 Schlägen lag der Meerbuscher Maximilian Rottluff (GC Hubbelrath) auf Position 123 beim „Web.com Tour Qualifying Tournament“ im Whirlwind GC in Chandler, AZ. nahe seiner zweiten Heimat Phoenix, und nur den besten 45 Akteuren im insgesamt starken 144 Starterfeld winkte eine Tour-Karte 2018 für die „Web.com-Tour“, der zweithöchsten Liga im amerikanischen Profi-Golf hinter der US PGA-Tour. Auch nach Tag 2 – Max Rottluff kam mit einer „70“ zurück ins Clubhaus – führte ihn die Ergebnisliste noch oberhalb der 100-er Marke. Doch von der „9“ an in dieser Runde 2 bis zum Birdie-Putt in Runde 4 auf der „18“ ging es  für den 23-Jährigen in atemberaubendem Tempo in Richtung Tour-Karte 2018. 45 Löcher ohne ein einziges Bogey!

Eine starke „65“ ließ ihn am dritten Tag wieder berechtigte Hoffnung schöpfen, doch noch unter die besten 45 Spieler zu kommen, und mit einer gesunden sportlich-ehrgeizigen Einstellung ging Max Rottluff dann auf die Schlussrunde des „Devil’s Claw“-Kurses (Par 72) im Whirlwind GC. Sein erstes Birdie spielte er auf der „2“, sein letztes auf der „18“ – und insgesamt waren das zehn Birdies und „nur“ acht Pars – das war die zweitbeste Runde aller Spieler -, und mit dieser sensationellen „62“ rückte Max Rottluff im Gesamtklassement bis auf Platz 23 vor. Die Tour-Karte 2018 war gesichert!

„Ich glaube, jeder kann sich vorstellen, wie ich mich jetzt fühle“, strahlte ein sehr glücklicher Max Rottluff nach der Runde, „das war ein weiterer Meilenstein in meiner noch jungen Karriere!“

Zumindest für die ersten acht Turniere der nächstjährigen Web.com-Tour hat Max Rottluff nun volles Startrecht, über den weiteren Verbleib auf dieser Tour entscheiden auch seine Resultate in den ersten zweieinhalb Monaten.

Nach seiner erfolgreichen Qualifikation ist für Max Rottluff allerdings die Saison 2017 noch nicht beendet. Denn zum zweiten Mal nach 2016 hat er sich beim „Aruba-Cup“ vom 14. bis 16. Dezember auf der Insel in der südlichen Karibik, bei dem die besten Spieler der beiden drittklassigen US-Profiligen, der „PGA Mackenzie Tour Canada“ und der „PGA Tour Latinoamérica“ im Ryder-Cup-Format gegenüberstehen, für das „kanadische“ Team qualifiziert. Gespielt werden an den ersten beiden Tagen jeweils Vierer, am Schlusstag folgen dann die Einzel.

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