Hubbelraths Herren für’s Final-Four qualifiziert

Spitzenreiter nach dem 4. Spieltag der Kramski DGL und für das „Final Four“ qualifiziert: das Herrenteam des GC Hubbelrath (Foto DGV/Stebl)

Mit einer eindrucksvollen Heim-Vorstellung hat  das Herrenteam des GC Hubbelrath am 4. Spieltag der „Kramski Deutsche Golf Liga“ nicht nur den Tagessieg in der Gruppe Nord errungen, sondern sich als Spitzenreiter auch schon vorzeitig für das „Final Four“ am 19. und 20. August im Kölner GC qualifiziert. Mit einem Vorsprung von 22 Schlägen verwiesen die Mannen um Meistertrainer Roland Becker den Hamburger GC auf den zweiten Platz und verteidigten damit die Tabellenführung bei jetzt 16 Punkten mit zwei Punkten vor den Hanseaten. Dahinter folgt derzeit mit 14 Punkten auf Platz 3 der G&LC Berlin-Wannsee, der auf eigener Anlage am 6. August versuchen wird, die Norddeutschen noch vom zweiten Final-Four-Platz zu verdrängen.

Sophie Hausmann: Break von rechts oder doch von links? Oder doch kein Break?

Die Damen des GC Hubbelrath, die in diesen 4. Spieltag als Schlusslicht gestartet waren, machten aufgrund ihres zweiten Platzes in der Tageswertung einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib. Erstmals (fast) in Bestbesetzung angetreten, musste das Team um Trainer Christoph Herrmann nur den nunmehr zum vierten Mal siegreichen Hamburger GC an sich vorbeiziehen lassen und kletterte auf den dritten Tabellenplatz mit jetzt 9 Punkten hinter Spitzenreiter Hamburger GC (20 Punkte) und dem G&LC Berlin-Wannsee (15). Diese beiden Mannschaften sicherten sich im GC Hubbelrath auch schon vorzeitig die Fahrkarte zum „Final Four“ in Köln.

Gerettet allerdings sind die Damen des GC Hubbelrath noch nicht, erst am letzten Spieltag am 6. August fällt im G&LC Berlin die Entscheidung: entweder Hubbelrath, der Club zur Vahr Bremen oder der Berliner GC Gatow.

Max Kieffer: Kein Bodenturnen sondern Puttlinie lesen (Fotos: Inga Baum)

Roland Becker war nach dem Spieltag sichtlich zufrieden: „Als Max Kieffer für diesen Spieltag zugesagt hatte, war bei uns schon eine gewisse Erleichterung zu spüren, und es war Optimismus da. Für Max war das ein Spieltag unter Freunden. Er spielt regelmäßig mit den anderen, und von daher war das für ihn nicht so besonders. Wir haben ihn immer gerne dabei, und er fühlt sich auch als Teil des Teams.“

Mit einer Runde von nur 68 Schlägen lieferte der European-Tour-Spieler, derzeit auf Platz 72 im „Race to Dubai“, auch die beste Runde aller 40 Einzelspieler ab. „Ich spiele ausgesprochen gerne für die Mannschaft, kenne den Platz natürlich aus dem Eff-Eff. Aber heute war es aufgrund der heftigen Winde gar nicht so einfach. Doch es lief ja ganz gut, für die Mannschaft und für mich!“ Neben Max Kieffer blieben auch noch Frederik Strünker und Julian Baumeister (beide 70 Schläge) unter Par.

Hervorzuheben war auch die „67“ von Max Mehles und Tim Bombosch im klassichen Vierer, mit einem Bogey auf der „18“ vergaben die beiden ein noch tieferes Ergebnis. Auch Ferdinand Weber und Niklas Jacobi blieben mit ihrer „71“ unter Par.

Endlich konnte Damen-Coach Christoph Herrmann am 4. Spieltag seine Bestbesetzung aufbieten, denn nach ihrer Rückkehr aus den USA rückten erstmals Sophie Hausmann und Antonia Eberhard wieder ins Team und sorgten gleich für den Aufschwung: Sophie Hausmann notierte nach Birdies auf ihren beiden Schlusslöchern eine „70“, Antonia Eberhard brachte eine „71“ nach Hause.

Von Platz 5 auf Platz 3 geklettert und wieder Chancen auf den Klassenverbleib: das Damenteam des GC Hubbelrath (Foto DGV/Stebl)

Nach dem erfolgreich verlaufenen Spieltag zog Christoph Herrmann dann auch ein positives Fazit: „Nach den letzten drei Spieltagen standen wir mit dem Rücken zur Wand. Das ist auch der Grund dafür, dass wir uns für diesen Heimspieltag sehr viel vorgenommen haben. Wir hatten heute erstmalig die gesamte Mannschaft zusammen. Dennoch war derDruck für uns sehr hoch. Wir standen ganz hinten – und absteigen wollen wir ganz sicher nicht. Dass wir so souverän Zweiter geworden sind, macht uns sehr zufrieden.“

Der Blick des Trainers ging sogleich in Richtung Zukunft:„Für den letzten Spieltag werden wir ähnlich gut besetzt sein. Und wenn ich es richtig durchkalkuliert habe, haben wir es dann zu vermeiden, Letzter zu werden. Und da bin ich zuversichtlich, dass uns das auch gelingt.“

 

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