Captain’s Team Cup: Premieren-Turnier auf neuen Grüns

Perfekter Durchschwung - und schon sicher auf dem Grün: Sportwart Dorothee Assenmacher

Perfekter Durchschwung – und schon sicher auf dem Grün: Sportwart Dorothee Assenmacher

Die Idee lag nahezu auf der Hand: Dorothee Assenmacher wurde im Mai 2014 zum neuen Sportwart gewählt, und quasi als Einstand präsentierte sie Mitgliedern und zahlreichen Gästen dieses erstmals ausgespielte Turnier. Die Spielform Chapman-Vierer erfordert viel Teamwork und Zusammenhalt und erschien deswegen besonders geeignet, zumal sie auch bei den Golfern immer mehr Freunde findet.

 

Das Turnier wird jährlich ausgetragen, und als sichtbares Bindeglied zwischen den Turnieren sollte ein Wanderpokal für die Netto-Besten dienen. Wegen eines Auslandaufenthalts des Sportwarts konnte der allerdings noch nicht in Auftrag gegeben werden. Immerhin werden die Gewinner als Erste eingraviert!

 

Pfeilschnelle Grüns und gemäßigte Fahnenpositionen sorgten für einen sportlich hohen Anspruch. Die im Winter neu gebauten Grüns waren ebenfalls durch Bügeln fast genau so schnell wie die übrigen 13 Grüns. Neben dem Design gefielen den Mitgliedern und 17 Gästen vor allem die gestiegene Herausforderung durch Wellen und Schrägen. Was schwierig klingt, ist aber leicht zum eigenen Vorteil zu nutzen, wenn man in der Lage war, beim Grünanspiel den Ball richtig zu platzieren. Ein wenig „local knowledge“ war hier natürlich hilfreich.

 

Davon konnten gewiss die Bruttosieger profitieren, die mit einer Spielvorgabe von „12“ immerhin 32 Bruttopunkte (Netto 44) erspielten: Günter Storms (8,5) und Lothar Hufmann (12,3) waren auch vom leicht favorisierten Team Klaus Hundertmark (5,7) und Bernd Stevens (7,1), Spielvorgabe 8, mit 31 Bruttopunkten nicht zu schlagen.Bernd Kremers (10,2) spielte mit Marcus Hofmann (GC Rothenbach/11,2) bei einer Spielvorgabe von 13 ebenfalls eine sehr gute Runde mit 30 Punkten.

 

In der Nettowertung reichten den Paarungen Klaus und Simon Holzweiler (Spielvorgabe 21/3. Platz) sowie Horst Rauscher und Pasquale Bolz (VcG/Spielvorgabe 23/2.Platz) 48 Punkte nicht zum Sieg. Dafür musste man schon 49 Punkte erzielen, und dieses Ergebnis schaffte nur ein Team: Heidi Küppers (30,3) und Stefan Stadtsholte (16,5) erspielten diesen Wert mit einer Spielvorgabe von 29! Ihre Namen werden also bald den Wanderpokal zieren.

 

Viel Aufmerksamkeit erzielte auch der Sponsor des Turniers mit innovativen Fahrzeugen. BMW Kohl aus Heinsberg hatte fast das gesamte Neuwagensegment auf dem Hang zum Clubhaus präsentiert. Aber ein Kleiner stahl dabei den Großen ein wenig die Show: Ein i3 mit reinem Elektroantrieb machte mindestens allen “Kurzfahrern“ klar, was man unter einem Spaß-Auto versteht. Wie in einem Golfcart ohne Motorgeräusch mit einer sagenhaften Beschleunigung wie ein M3…das war einfach faszinierend.


Text und Fotos: Ulrich Staege

 

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