Aufräumen am Wühlmaustag und Vorbereitung für den Neubau von 5 Grüns

Gute Idee: Der Baumstumpf als Bar! (v.l.): Greenkeeper Kevin Kase, Präsident Dr. Jochen Hilden, Christian Kase, Headgreenkeeper Udo Gisbertz, Ingo Maaß, Men’s Captain Klaus Holzweiler, Hans-Dieter Imhausen, Uwe Offermanns, Helmut Zierold, Roland Berzen, Uwe Keller,  Markus Wurster, Hans Pauwels, Gregor Becker, Fynn Faltien, Felix Faltien und Udo Faltien

Gute Idee: Der Baumstumpf als Bar! (v.l.): Greenkeeper Kevin Kase, Präsident Dr. Jochen Hilden, Christian Kase, Headgreenkeeper Udo Gisbertz, Ingo Maaß, Men’s Captain Klaus Holzweiler, Hans-Dieter Imhausen, Uwe Offermanns, Helmut Zierold, Roland Berzen, Uwe Keller, Markus Wurster, Hans Pauwels, Gregor Becker, Fynn Faltien, Felix Faltien und Udo Faltien

Tradition hilft bei Modernisierung. Das ist zumindest im GC Wildenrath kein Widerspruch. In jedem Winter wird der Platz in Eigenleistung verbessert, zum dritten Mal schon werden Grüns erneuert. Im Jahreswechsel 2011/2012 waren es noch drei Grüns, in den Wintern 12/13 und 13/14 sogar jeweils deren fünf.

Und die Voraussetzung dafür schaffen die Mitglieder des GCW selbst, die am Wühlmaustag Anfang Dezember eines jeden Jahres den Platz aufräumen. Büsche und zahlreiche Kopfweiden werden beschnitten, aus Sicherheitsgründen im Vorfeld gefällte Pappeln abtransportiert und geschreddert. So nebenbei kommen alle Arbeiten natürlich auch direkt dem Golfspiel zugute, sei es allein durch bessere Sicht oder auch nur durch leichteres Auffinden des Spielballs.
wildenrath_normal1.wühlmaustagszwei
Das Greenkeeperteam wird durch diese Arbeiten erheblich entlastet und so überhaupt erst in die Lage versetzt, sich um den Neubau der Grüns zu kümmern.

In jeder Gruppe arbeitete ein Greenkeeper mit, und Präsident Dr. Jochen Hilden übernahm höchstpersönlich das Catering. Er konnte also seinen „wärmenden“ Worten höchst selbst auch mit ebensolchen Getränken „Nachdruck“ verleihen.

Keiner gab frühzeitig auf, und zum Eintopf im Clubhaus waren dann auch alle mit großem Appetit dabei. Besonders erfreulich war die große Beteiligung unserer Jugendlichen. Auch Nina Imhausen, unsere bisher beste Nachwuchsspielerin, war trotz ihres feststehenden Wechsels zur Hummelbauchaue unter die Fittiche von Trainerguru Günter Kessler mit Eifer bei der Sache. Darüber haben wir uns sehr gefreut!

Die fünf neuen Grüns sind mittlerweile im Grobplanum fertiggestellt. Sie werden, wie die bisherigen acht neuen Grüns auch, schneller und ganzjährig zu bespielen sein. Der Charakter bei den Grüns „10“, „11“ und „18“ ändert sich nicht wesentlich. Grün 3 lag bisher am Ende des mit 431 m längsten Par 4 Lochs mit geringer Tiefe ca. 90 cm höher und quer zur Spielbahn. Es war also extrem schwer anzuspielen. Das ändert sich, beginnt die Grünfläche im linken Bereich doch jetzt 15 m früher auf Fairwayniveau. Der hintere rechte Grünbereich liegt wie vorher auf einem Plateau, das über eine diagonal verlaufende Welle angebunden ist. Der Spielraum von einfacher bis schwerer Fahnenposition wurde deutlich vergrößert, allerdings in Richtung leichterer Fahnenposition!

Bei Grün 16 wurden aus drei jetzt zwei verschiedene Ebenen. Das Putten wird etwas erleichtert, das Anspiel durch die in Spielrichtung verlaufende Welle allerdings nicht unbedingt.

Für Spannung bleibt also auch hier gesorgt!

Ulli Staege

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