Marienburg wieder Sieger beim „Willy-Schniewind-Mannschaftspreis“

So sehen Sieger aus – das Team des Marienburger GC mit  (obere Reihe v.l.): Denis Löhrer, Thomas Schneiders, Captain Leon Meerloo, Trainer Peer Sengelhoff, Felix Wartenberg und Martin Ellsiepen; (untere Reihe  v.l.): Christopher Kramer, Clemens Wrede, Christopher Wüst, Christopher Liedtke, Peter Michael Ganser und Maximilian Basler(Fotos Stefan Piekarski)

So sehen Sieger aus – das Team des Marienburger GC mit (obere Reihe v.l.): Denis Löhrer, Thomas Schneiders, Captain Leon Meerloo, Trainer Peer Sengelhoff, Felix Wartenberg und Martin Ellsiepen; (untere Reihe v.l.): Christopher Kramer, Clemens Wrede, Christopher Wüst, Christopher Liedtke, Peter Michael Ganser und Maximilian Basler(Fotos Stefan Piekarski)

Das „ganz große Golf“ wurde am Wochenende 24 . und 25. Mai 2014 im GC Leverkusen gespielt, dort wurde in der 1. Liga der Sieger im „Willy Schniewind Mannschafts-Preis“ ermittelt. Acht Teams traten dort am Samstag und Sonntag sowohl im Vierer als auch im Einzel im Lochspiel an. Vorjahressieger Marienburger GC, der Rekordgewinner und letztjährige Dritte und deutscher Mannschaftsmeister 2013 GC Hubbelrath, der Vorjahreszweite GC Bergisch Land, der G&LC Köln-Refrath, der Dortmunder GC, der GC Wasserburg Anholt sowie die beiden 1.-Liga-Aufsteiger G&LC Schmitzhof und Westfälischer GC Gütersloh.

Nach zwei spannenden Tagen setzte sich erneut das Marienburger Team um Trainer Peer Sengelhoff und Captain Leon Meerloo durch, im Endspiel gab es einen 7,0 : 5,0-Erfolg über den GC Hubbelrath, der nach den vier Vormittagsvierern überraschend deutlich mit 3,0 : 1,0 geführt hatte, diesen Vorsprung aber nicht ins Ziel bringen konnte.

„Wir haben immer an unsere Chance geglaubt“, so Captain Leon Meerloo, „selbst noch nach dem 1:3-Rückstand zur Mittagspause.“ Und Trainer Peer Sengelhoff motivierte seine Mannen mit diesem Spruch: „Traut sich irgendjemand nicht zu, seinen Punkt gegen den amtierenden deutschen Mannschaftsmeister zu holen?“

In den acht Einzeln am Nachmittag holten die Schwarz-Gelben aus Marienburg, im letzten Jahr auch in die 1. Bundesliga aufgestiegen, Schlag um Schlag, Loch um Loch und Punkt um Punkt auf, und als dann im vorletzten Match Christopher Kramer schon an der „16“ die Glückwünsche von Nicolai von Dellingshausen entgegen nehmen durfte, war die Entscheidung zugunsten der Marienburger Mannschaft gefallen. „Wir gratulieren neidlos“, so ein doch leicht enttäuschter Hubbelrather Trainer Roland Becker, im letzten Jahr immerhin zum „PGA Teacher of the Year“ gewählt.

Trainer-Schicksal Peer Sengelhoff: ein, zwei, drei - und ab in den Teich

Trainer-Schicksal Peer Sengelhoff: ein, zwei, drei – und ab in den Teich

...und raus aus dem Teich

…und raus aus dem Teich

 

 

 

 

 

 

 

Die überschäumende Freude bekam Erfolgstrainer Peer Sengelhoff nach dem Sieg zu spüren – von seinen Jungs wurde er kurzerhand in den Teich nahe der Clubhausterrasse geworfen – er nahms verständlicherweise mit Humor.

Im Spiel um Platz drei behielt der letztjährige Zweite GC Bergisch Land die Oberhand mit 7,5 : 4,5 gegen den GC Wasserburg Anholt, in den vorangeganenen Platzierungsspielen schaffen sowohl der Aufsteiger G&LC Schmitzhof, der ohne den am Fuß verletzten Spitzenmann Martin Birkholz antretgen musste, als auch der G&LC Köln-Refrath den Klassenerhalt. Absteigen mussten der Dortmunder GC und der Aufsteiger Westfälische GC Gütersloh.

Die Finalniederlage noch nicht ganz verdaut – das Team des GC Hubbelrath mit (obere Reihe v.l.): Trainer Roland Becker, Marc Christopher Siebiera, Philip Kaymer, Nicolai von Dellingshausen, Nicolas Gotzens, Maximilian Herter  und Ferdinand Weber; (untere Reihe v.l.), Kenji Nakajima, Mario Königsfeld, Fabian Löhr, Ferdinand Weber und Julian Baumeister

Die Finalniederlage noch nicht ganz verdaut – das Team des GC Hubbelrath mit (obere Reihe v.l.): Trainer Roland Becker, Marc Christopher Siebiera, Philip Kaymer, Nicolai von Dellingshausen, Nicolas Gotzens, Maximilian Herter und Ferdinand Weber; (untere Reihe v.l.), Kenji Nakajima, Mario Königsfeld, Fabian Löhr, Sebastian Jakopp und Julian Baumeister

Dafür gab es zwei „Nachrückter“ – und Glückwunsch an den GC Teutoburger Wald aus dem westfälischen Halle und an den GC Hösel. Das Höseler Team um seinen umsichtigen Captain Markus Eirund hatte es in Liga 2, Gruppe B auf der Anlage des GC Mülheim an der Ruhr mit diesen Mitbewerbern zu tun: Gastgeber Mülheim, Düsseldorfer GC, GC Meerbusch, Krefelder GC und GC Rheine Mesum.

Aufgrund des Heimvorteils hatte Markus Eirund die Favoritenrolle auch dem GC Mülheim an der Ruhr zugeschoben: „Wir könnten den zweiten Platz belegen, wollen aber natürlich alles dafür geben, in Mülheim als Sieger den Platz zu verlassen und in die 1. Liga aufzusteigen!“

Begonnen wurde zunächst mit einer Zählspiel-Qualifikation am Vormittag, bei der sich der GC Hösel nach 6 gespielten Einzeln mit „+2“, gefolgt vom GC Mühlheim (+10), durchsetzen konnte. Somit also spielte die junge Höseler Truppe gegen den Platzherren um den Aufstieg in Liga 1. Und tatsächlich schaffte das Team des GC Hösel den Sieg gegen den GC Mülheim – fünf Einzelmatches wurden gewonnen, das letzte geteilt. Also eine eindrucksvolle Vorstellung.

Großer Jubel beim GC Hösel - Wiedeeraufstieg in Liga I

Großer Jubel beim GC Hösel – Wiederaufstieg in Liga I

Großer Jubel also beim GC Hösel, verständliche Enttäuschung beim Zweiten GC Mülheim an der Ruhr. Reichlich geknickt verließ auch das Team des Düsseldorfer GC die gastliche Stätte in Mülheim, denn nach Gleichstand und einem notwendigen Stechen, das nervenaufreibend über vier Löcher ging, zogen die DGC-Spieler gegen den GC Rheine Mesum den Kürzeren und müssen im nächsten Jahr in Liga 3 aufteen. Non-playing-Captain Christian Fuchs: „Aber wir kommen wieder!“ und Trainer Holger Böhme: „Leistung ist planbar, Erfolg nicht!“

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  1. Toller Beitrag! Nur sind die beiden Aufsteiger Wasserburg-Anholt und Gütersloh gewesen. Dortmund befand sich im letzten Jahr schon in der 1. Liga!

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