GC Hubbelrath – zweimal Zweiter beim DGL-Heimspiel

Bester Spieler beim GC Hubbelrath: Luis Obiols (Foto: DGV/stebl)

Das sportliche Ziel der beiden Teams des GC Hubbelrath, als Gastgeber des vierten Spieltags der Deutschen Golf Liga (DGL) die Heimstätte auch als jeweils Tages-Erster zu verlassen, ging nicht ganz in Erfüllung – sowohl die von Chris Webers betreuten Damen als auch die Herren um Meister-Coach Roland Becker mussten sich mit dem undankbaren zweiten Platz zufrieden geben, beide Teams jeweils hinter dem GC Hamburg-Falkenstein. „Wir wollten Erster werden, um uns eine ganz sichere Chance zu wahren für das Final Four“, so Roland Becker, „jetzt müssen wir am letzten Spieltag am 30. und 31. Juli in Hannover selbst gut spielen und auf jeden Fall vor den Hamburgern ins Ziel kommen!“

Spitzenreiter nach dem vierten Spieltag ist weiterhin der G&LC Berlin-Wannsee, der im GC Hubbelrath lediglich Platz 4 in der Tageswertung einnahm, mit 16 Punkten, gefolgt vom Tages-Besten Hamburger GC Falkenstein (15) und dem GC Hubbelrath (14), Vierter ist der GC Hösel (10), der auch Tages-Vierter in Hubbelrath wurde, und mit dem Aufsteiger GC Hannover (5) steht bereits der Absteiger der diesjährigen Saison fest.

Ähnlich ist die Situation bei den Hubbelrather Damen, denn die müssen am letzten Spieltag, der in zwei Wochen im benachbarten Düsseldorfer GC ausgetragen wird, unbedingt zwei Liga-Punkte mehr einfahren als die Damen des G&LC Berlin-Wannsee. „Das ist zwar schwer, aber durchaus machbar, zumal wir den Platz im DGC in- und auswendig kennen“, so ein optimistischer Chris Webers.

Starke „73“ am ersten Tag: Samantha Krug (Foto: DGV/stebl)

Samantha Krug, Anna-Theresa Rottluff und Anna Lina Otten kamen am ersten Spieltag mit je einer guten „73“ ins Clubhaus, im Vierer spielten Hanna Tauber und Anna-Theresa Rottluff gar eine Par-Runde, während am Sonntag Hanna Tauber mit ihrer „70“ für das beste Ergebnis der Hubbelrather Damen sorgte.

Stark spielten im Einzel am zweiten Tag Franziska Knötsch und Anna Marie Hommel Döring vom Düsseldorfer GC, die jeweils nur 72 Schläge benötigten.

Spitzenreiter ist der Hamburger GC Falkenstein mit 18 Punkten, gefolgt vom Titelverteidiger G&LC Berlin-Wannsee (15) und dem GC Hubbelrath (14), Vierter ist der Düsseldorfer GC, und als Absteiger steht der diesjährige Aufsteiger fest: die Damen des GC Hummelbachaue.

Die Stimmung bei der erfolgsverwöhnten Herren-Mannschaft des GC Hubbelrath war nach dem verpassten Tagessieg entsprechend nicht so gut. Einer der Besten des Gastgebers, Luis Obiols, meinte im Gespräch mit Stefan Blümer vom DGV:  „Wir wollten auf jeden Fall hier gewinnen. Am Ende ist es bitter verlaufen, und wir haben knapp den Sieg verpasst. Wenn wir in Hannover gut spielen, können wir es zum Final Four schaffen. Wir haben es zwar nicht mehr ganz selbst in der Hand, aber es ist eng.“

War mit seinen Leistungen selbst nicht zufrieden: Jannik de Bruyn vom GC Hösel (Foto: DGV/stebl)

Der 24-Jährige hatte am Samstag die beste Runde der Spieltags mit einer 66 (-6) abgeliefert. Auch am Sonntag lag Luis Obiols nach 16 Bahnen wieder fünf unter Par, auf der „17“ kassierte der Hubbelrather dann allerdings ein Quadruple-Bogey (9) und fiel damit auf nur noch „eins unter“ zurück. Stark die Reaktion, auf der „18“ noch mal ein Birdie nachzulegen. Pech für das Team des GC Hubbelrath, dass es wegen Krankheit auf einen seiner Besten, Peer Wernicke, verzichten musste.

Beim GC Hösel sorgten am ersten Tag im Einzel Marcus Toennessen und Michael Bloemacher mit jeweils einer „70“ für die besten Ergebnisse. In dieser Runde musste der GC Hösel noch auf seinen Profi Jannik de Bruyn verzichten, der tags zuvor noch die zweite Runde des Challenger-Turniers in Österreich spielten musste. Nach verpasstem Cut „düste“ der Youngster zurück nach Düsseldorf und war rechtzeitig am Nachmittag für den Vierer mit Tim Tillmanns „vor Ort“. Doch sowohl im Vierer (75) als auch tags drauf im Einzel (76) kam Jannik de Bruyn nicht an seine gewohnten Leistungen heran.

In der Gruppe Süd der Herren präsentierte sich Aufsteiger Marienburger GC auf seiner schmucken und gerade renovierten 9-Loch-Anlage als hervorragender Gastgeber, konnte aber trotz ansprechender Leistungen den direkten Abstieg aus der höchsten deutschen Spielklasse nicht verhindern. „„Wir sind stolz, dass wir so renommierten Clubs aus dem Süden hier bei uns hatten und ihnen unser Juwel so gut gefallen hat. Jetzt freuen wir uns auf einen guten Abschluss in zwei Wochen in München“, so Peer Sengelhoff als Coach der Marienburger Mannschaft.

Spitzenreiter nach dem vierten Spieltag ist der GC St. Leon-Rot mit 18 Punkten, gefolgt vom Münchner GC und dem GC Mannheim-Viernheim (beide je 14 Punkte), der als Tagesbester die Anlage im Kölner Süden verließ. Platz vier hat der Stuttgarter GC Solitude (10) inne, während der Marienburger GC auf vier Punkte verweisen kann.

Der letzte Spieltag findet am 30./31. Juli im Münchner GC statt.

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