Merle Kasperek und Claas-Eric Borges deutsche Lochspielmeister

So sehen Sieger aus: Merle Kasperek vom GC Hubbelrath und Claas-Eric Borges vom GC Essen Heidhausen - die neuen deutschen Lochspiel-Meister (Foto: DGV/stebl)

So sehen Sieger aus: Merle Kasperek vom GC Hubbelrath und Claas-Eric Borges vom GC Essen Heidhausen – die neuen deutschen Lochspiel-Meister (Foto: DGV/stebl)

Frankfurt. Großer Erfolg für zwei „Golf an Rhein und Ruhr“-Spielerinnen: denn Merle Kasperek vom GC Hubbelrath und Claas-Eric Borges vom GC Essen-Heidhausen gewannen die deutschen Lochspiel-Meisterschaften 2014. Auf der Anlage desw Frankfurter GC setzten sich die beiden nach vier spannenden Wettkampftagen in zwei jeweils hochklassigen Finals durch und errangen damit ihren ersten ganz großen nationalen Titel. Merle Kasperek siegte mit 2 und 1 gegen Olivia Cowan vom GC St. Leon-Rot, Claas-Eric Borges triumphierte am 18. Loch mit 2 auf über den Lokalmatadoren Martin Keskari vom Frankfurter GC.

Merle: Hervorragend geputtet

Ausschlaggebend für den großen Erfolg waren bei Merle Kasperek in erster Linie ihre hervorragenden Putt-Leistungen. Nach sieben Löchern des Endspiels lag ihre Kontrahentin Olivia Cowan noch mit 3 auf vorne, doch danach versenkte Merle Kasperek die Bälle fast nach Belieben. Sieben Mal benötigte sie auf den hinteren neun Löchern lediglich einen Putt. So fiel die Entscheidung dann mit Lochgewinnen an der „16“ und „17“ vorzeitig. Im Halbfinale hatte sich Merle Kasperek mit 2 und 1 gegen Antonia Eberhard vom Bremer Club zur Vahr durchgesetzt.

Die deutsche Lochspielmeisterin Merle Kasperek vom GC Huppelrath (M) wird eingerahmt von Vizemeisterin Olivia Cowan (r) und Franziska Friedrich (Foto: DGV/stebl)

Die deutsche Lochspielmeisterin Merle Kasperek vom GC Huppelrath (M) wird eingerahmt von Vizemeisterin Olivia Cowan (l) und Franziska Friedrich (Foto: DGV/stebl)

Platz drei holte sich Franziska Friedrich (GC Abenberg) nach Stechen auf dem zweiten Extra-Loch gegen Antonia Eberhard.

„Er hat überragend gespielt!“

Bei den Herren konnte sich Claas-Eric Borges im Finale mit einer ungeheuren Energieleistung gegen den Frankfurter Martin Keskari durchsetzen. Das von zahlreichen Zuschauern begleitete Duell war hochklassig und bis zum Schluss hart umkämpft. Mit einem Eagle auf der
Bahn 15 und einem Birdie auf dem folgenden Loch konnte Claas-Eric Borges den Titel
letztlich mit 2 auf ins Ruhrgebiet nach Essen-Heidhausen entführen. „Wenn ich mit Birdie-Par-Birdie in Rückstand gerate, kann man die Leistung von Claas-Eric nicht hoch genug werten. Er hat das überragend runtergespielt“, zollte der Vizemeister Martin Keskari großen Respekt. Der zuvor für den GC Mülheim an der Ruhr und danach für den Düsseldorfer GC spielende Claas-Eric Borges hatte im Halbfinale Ryan Lloyd (GC Domäne Niederreutin) ausgeschaltet.

Das Siegertrio bei den Herren mit dem deutschen Meister Claas-Eric Borges (M), dem Vizemeister Martin Keskari (l) und dem Drittplatzierten Nicolai von Dellingshausen (Foto: DGV/stebl)

Das Siegertrio bei den Herren mit dem deutschen Meister Claas-Eric Borges (M), dem Vizemeister Martin Keskari (l) und dem Drittplatzierten Nicolai von Dellingshausen (Foto: DGV/stebl)

Titelverteidiger Nicolai von Dellingshausen, der im dritten und letzten Gruppenspiel gegen Max Krämer (Stuttgarter GC Solitude) auf der „7“ (201 m mit Eisen 4)ein Ass schoss, kam erneut auf das Siegerpodest, nachdem er tags zuvor im Halbfinale auf der „18“ gegen Martin Keskari den Kürzeren gezogen hatte. Mit 5 und 4 besiegte der Hubbelrather Ryan Lloyd und gewann damit die Bronzemedaille. Sein Klubkamerad Maximilian Mehles entschied das Spiel um Platz 5 mit 3 und 2 gegen Maximilian Oelfke vom GC St. Leon Rot.

Marcus Neumann, Sportdirektor des Deutschen Golf Verbandes, war vom Format der DLM wieder einmal völlig begeistert: „Einfach, klar und übersichtlich, ohne Kommastellen, einfach brutto, so macht es am meisten Spaß, für Spieler und Zuschauer. Das war ein toller Golftag.“

(Alle Fotos DGV/stebl)

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