Glänzender Platz 7 für Max Kieffer, aber der GC Hubbelrath überzeugte nicht in der DGL

Glänzender 7. Platz in Schweden: Max Kieffer (Foto: instagram)

Während Max Kieffer vom GC Hubbelrath beim „Scandinavian Mixed 2022“ im schwedischen Halmstad eine glänzende Leistung ablieferte und mit Platz 7 sein bislang bestes Saisonergebnis – das zweite Top Ten-Resultat nach Platz 9 bei der „Ras al Khaimah Classic“ im Februar  – erzielte, kamen seine Mannschaftskameraden am 3. Spieltag der „Deutschen Golf Liga“ im Golf- und Landclub Berlin-Wannsee in der Tageswertung nicht über den vierten Platz hinaus und müssen in den beiden letzten Begegnungen bessere Leistungen abliefern als zuletzt, um als Titelverteidiger erneut das „Final Four-Turnier“ zu erreichen.

Das Team des GC Hubbelrath liegt nach den ersten drei Spieltagen mit 10 Punkten zwar weiter auf dem zweiten Platz, musste aber das in Berlin zweitplatzierte Team des GC Hamburg-Falkenstein bei ebenfalls 10 Punkten gleichziehen lassen. Tagessieger wurde Gastgeber G&LC Berlin-Wannsee deutlich vor dem GC Hamburg-Falkenstein und dem GC Hösel, und die Berliner führen auch das Feld der fünf Teams in der Nordgruppe mit 14 Zählern deutlich an. Vierter ist momentan der GC Hösel, der in Berlin Tagesdritter wurde, Schlusslicht weiterhin der GC Hannover.

Zwei Starke Runden: Jannik de Bruyn vom GC Hösel (Foto DGV/stebl)

Über die Tagesplatzierung freute sich zumindest David Hahn, der Trainer des GC Hösel: „Alles in allem bin ich auf jeden Fall nicht unzufrieden. Uns fehlten wieder drei Spieler, aber wir konnten eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung zeigen. Ich freue mich, dass jetzt vier Wochen zwischen den Spieltagen liegen, in denen man an dem einen oder anderen Punkt arbeiten kann.“ Bester Spieler des GC Hösel war einmal mehr Profi Jannik de Bruyn mit einer „sieben unter 65“ am ersten und einer „68“ am zweiten Tag. Beim GC Hubbelrath überzeugte erneut Jugend-Nationalspieler Peer Wernicke mit einer „69“ am ersten Tag und einer „70“ 24 Stunden später.

Anna Lina Otten vom GC Hubbelrath: Nach einer „75“ eine starke „68“ am zweiten Tag (Foto DGV/stebl)

Auch die Damen des GC Hubbelrath konnten im Kampf um die Spitzenpositionen nicht eingreifen, sie belegten gleichfalls im G&LC Berlin-Wannsee hinter dem Tagessieger GC Hamburg-Falkenstein und dem Gastgeber G&LC Berlin-Wannsee den dritten Platz, ließen allerdings die „Nachbar-Mannschaften“ des Düsseldorfer GC und des GC Hummelbachaue deutlich hinter sich.

Eine Vorentscheidung fällt nun in vier Wochen, wenn sich die Damen und Herren zum 4. Spieltag am 16./17. Juli gemeinsam im GC Hubbelrath treffen. Die beiden Heimtrainer Chris Webers (Damen) und Roland Becker (Herren) sind sich in der Zielsetzung einig: „Den Platzvorteil müssen wir unbedingt ausnutzen!“

In der DGL-Südgruppe kam Aufsteiger Marienburger GC erneut nicht über den fünften und letzten Platz hinaus – die Liga ist einfach zu stark für die Kölner Mannschaft.  Kleiner Trost: Am nächsten,  Spieltag genießt die Mannschaft von Coach Peer Sengelhoff Heimrecht. Vielleicht ist dann mehr drin für Marienburg, das seine Neun-Löcher-Anlage mit neuen Grüns ganz sicher herausputzen wird.

Über seinen starken siebten Platz beim „Scandinavian Masters“ im schwedischen Halmstad war Max Kieffer natürlich hoch erfreut und hatte sein frühes „Aus“ bei der „Porsche European Open“ in der Vorwoche in Winsen an der Luhe nahe Hamburg schon vergessen: „Ich bin sehr glücklich über den Verlauf der ganzen Woche, und dann das Turnier auch noch mit einem Birdie auf der Schlussbahn der letzten Runde abzuschließen, das passte natürlich!“ Im „Race to Dubai“ verbesserte sich Max Kieffer auf den 109. Rang.

Nicolai von Dellingshausen (GC Hubbelrath) sowie Marcel Siem und Freddy Schott (beide Düsseldorfer GC) waren nach zwei Runden am Cut gescheitert.

Sensationelle Siegerin des einzigen gemeinsamen Turniers der“ DP World Tour“ und der „Ladies European Tour“ wurde die Schwedin Linn Grant mit minus 24 (!), Platz zwei teilten sich der Schotte Marc Warren und der Schwede Henrik Stenson mit jeweils „15 unter Par“.

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