Das sind die „Bläck Fööss“

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Die „Bläck Fööss“ (Nackte Füße) kommen aus Köln und sind eine der erfolgreichsten deutschen Mundart-Musikgruppen. Gegründet Ende der 60-er Jahre, ab den 70-er Jahren entwickelten sich die Bläck Föös durch einfallsreiche und humorvolle Titel mit eingängigen Melodien zu musikalischen Superstars des Kölner Karnevals. Heute beeindruckt die Gruppe neben der gekonnten Stilvielfalt ihrer Musik von Folk, Jazz, Gospel, Funk, Rock, Calypso, Rap und ausgefeilten Schlagermelodien durch die Geschichten und Figuren ihrer Lieder, die aus der genauen Beobachtung ihrer kölschen Umgebung entstanden. Einer der Bandmitglieder ist Peter Schütten (69), den traf Claus-Peter Doetsch unlängst an der „1“ im Golf- und Land Club Köln und sprach mit ihm 212 m lang vom Abschlag bis zum nächsten Schlag.

Das Kurz-Interview an der „1“ mit Peter Schütten von den Bläck Fööss

„Do häs jo Schohn an – das nervt!“

Golf an Rhein und Ruhr: Hallo Peter Schütten, eine Runde Golf – was bedeutet das für Sie? Entspannung? Freude? Schwerer Sport?

Peter Schütten: „Manchmal geht es ganz leicht von der Hand, am nächsten Tag klappt gar nichts mehr. Das macht die Faszination aus, und deshalb bleibt Golfen auch so interessant. Man kann niemanden für seine Fehler verantwortlich machen und spielt immer gegen sich selbst. Großer Sport!

Golf an Rhein und Ruhr: Wie oft kommen Sie zeitlich dazu, den Golfschläger zu schwingen – ein Blick in Ihren Terminkalender zeigt praktisch das ganze Jahr „Hochbetrieb“?

Peter Schütten: „Die Zeit ist tatsächlich knapp, deshalb spiele ich auch viel zu selten, höchstens einmal pro Woche.“

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Golf an Rhein und Ruhr: Können Sie beim Golf so richtig abschalten oder ist der Gedanke während des Spiels doch mehr zielgerichtet in Richtung „Auftritte mit den Bläck Fööss“?

Peter Schütten: „Gerade beim Golfen ist völlige Konzentration Grundvoraussetzung, um vernünftig spielen zu können. Den Alltagsstress auszuklammern und den Kopf frei zu bekommen, das bedeutet für mich richtige Entspannung!“

Golf an Rhein und Ruhr: Im Köln-Bonn-Düsseldorfer-Raum gibt es kaum jemanden, der Sie nicht kennt. Nervt das zuweilen, immer und immer wieder darauf angesprochen zu werden?

Peter Schütten: „Die meisten Leute verhalten sich ganz normal. Nur wenn einer sagt: „Do häs jo Schohn an“ – das nervt, weil man das schon 1000 mal gehört hat. Und hier und heute in Refrath… „(grinst)

Golf an Rhein und Ruhr: Warum gibt es noch keinen Bläck Föss-Golf-Titel? Golf ist ja inzwischen kein zu exklusiver Sport mehr, da müsste doch Stoff vorhanden sein?

Peter Schütten: „Wir haben auch noch kein Tennis-, Eishockey-, Frisbee- oder Schachlied geschrieben. Golfspieler sind in unserer Gruppe eine Minderheit.“

Golf an Rhein und Ruhr: „Spielen andere Teammitglieder auch Golf oder sind Sie der einzige?“

Peter Schütten: „Nur einer spielt noch Golf – Kafi Biermann!“

Golf an Rhein und Ruhr: In welchem Club spielen Sie Golf und mit welchem Handicap?

Peter Schütten: „Im GC Rhein-Sieg Hennef, und mein aktuelles Handicap ist 9,4.“

Golf an Rhein und Ruhr: Wer könnte Ihr Wunsch-Flight-Partner sein?

Peter Schütten: „Maximilian Kiefer, um seine Eltern bzw. meine alten Freunde Heike und Walter mal wieder zu sehen. Düsseldorf ist ja nicht weit!“

(Foto: Oliver Carson)

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