Hallo Golfsaison!

Sie geht wieder los, nämlich die Freude, rauszugehen, und die Lust auf Golf steigt. Heute möchte ich Sie zu einer etwas anderen Sicht auf die Saisonvorbereitung motivieren.

Fangen wir mal bei schnöden Notwendigkeiten an: Ihre Schläger! Sind die Griffe noch gut in Schuss? Ich kenne Golfer, deren Griffe so glatt und abgenutzt sind, dass dies Auswirkung auf den Schwung zur Folge hat. Vor lauter unbewusster Sorge, der Schläger könne beim Schlag davonfliegen, wird so fest zugepackt, dass der ganze Schwung verkrampft.

Also Frühjahrscheck der Schläger vornehmen – für Ihr Auto tun Sie’s doch auch.

Und das Golfbag! Alles raus, die Taschen räumen, umstülpen und Gras und Dreck ausschütteln, alles aussaugen und neu einsortieren. Manch einer findet noch eine verschimmelte Banane oder eine Käsestulle und wundert sich, dass Mäuse im Bag ihr Unwesen trieben – alles schon vorgekommen, ich schwöre es.

Und gönnen Sie sich den neuen Handschuh und vielleicht neue Schuhe. Nichts ist schlimmer für alle Knöchelchen und Muskeln, wenn der Fuß eingequetscht ist. Furchtbar, wenn die Schnürsenkel kurz vor Start zum Monatscup reißen und Hilfe, kein Ersatz im Bag! Alles unnötige Stressfaktoren. Und bitte gute neue Golfbälle – mit weicher Schale. Sie werden sich wundern, dass der Ball beim Chip am Loch liegt und nicht wieder übers Grün rennt.

Wie für’s Haus, braucht auch die Golfausrüstung einen Frühjahrsputz! Ah, das reinigt, das tut gut, das beflügelt des Golfers Seele, wenn er sich völlig auf sein Material verlassen kann. Auch Materie hat Seele und Energie. Ihre Materie möchte Ihnen helfen. Deshalb: tun Sie etwas für Ihre Materie!

Jetzt spinnt sie wieder, die Uschi Beer, denken Sie doch, oder? Nein, ich spreche aus Erfahrung.

Sie müssen der Golfausrüstung Ihre Fürsorge, Liebe und Zuneigung geben, dann gibt Sie Ihnen dafür Sensationsschläge und Meisterputts zurück.

Damit kommen wir zum zweiten Teil, der Selbstliebe. Wehe, ich treffe wieder Golfer, die jammern, kommentieren, Mitspieler belästigen und dumm rumlabern. Das wird 2017 unbedingt und final aus Ihrem Horizont gestrichen. Mein lesender Fanclub weiß Bescheid und spart mit dieser Haltung viele, viele Schläge ein. Doch ich muss es immer und immer wiederholen: Ihre innere Haltung hat immense Auswirkungen auf Ihren Score und auch auf Ihre Mitmenschen. Ihre Haltung beim Golf spiegelt Charakter und Ihren Grad der Bewusstheit.

Selbstliebe und Selbstachtung, das sind wirklich große Herausforderungen für viele Menschen. Ihr Geschenk: beim Golf können Sie das üben, immer wieder und immer wieder. Vielleicht klappt es nur für ein Loch, toll, bald wird es über 18 Löcher funktionieren und Sie werden sich wundern, dass Sie erfrischt und nicht völlig ausgelaugt von der Golfrunde kommen. Und Sie dürfen in freier Natur spielen. Das ist fundamentaler Luxus, das ist gelebte Spiritualität. Schade, dass sich viele Golfer mit völlig ungünstigem Verhalten selbst blockieren und sabotieren.

So, Teil drei: Passt es mit der inneren Haltung, dass Sie einfach nur beobachten und spielen, also keine Kommentare und kein Jammern, ja, dann werden Sie beschenkt mit Flow-Zuständen und göttlicher Fügung. Dann werden Ihnen die spirituellen Freunde oder der  Golfgott oder, wie immer Sie die andere Dimension nennen, dann werden diese unsichtbaren Freunde Ihre helfenden Partner sein. Aber nur, wenn Sie offen sind, wenn die Energie fließen kann und Ihr Herz sich öffnet, für sich selbst, für andere und für die wunderbare Natur.

Haben Sie es jetzt verinnerlicht? Golf spielen ist ein göttliches Spiel und Geschenk.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine interessante und spirituelle Saison 2017!

Ihre Uschi Beer

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